Workshop der Fachgruppe Mediation: Menschen in der Immobilienwirtschaft 5.0

 

Vom 14. Bis zum 16. September 2018 fand in Berlin die Visionale 2018, die Jahrestagung des Vereins Frauen in der Immobilienwirtschaft e. V. statt. Sie stand ganz im Zeichen des Megatrends Digitalisierung. Die zahlreichen Vorträge und Präsentationen boten den Teilnehmerinnen gute Gelegenheit, sich intensiv mit dem Thema Digitalisierung zu befassen, sich zu informieren und den Trend anhand konkreter Beispiele nachzuvollziehen.

 

Im Rahmen dieser Visionale boten wir, Susanne Seidel und Sylvia Kupers als Initiatorinnen der Fachgruppe Mediation, einen Workshop an, der sich konkret mit der Zukunft der Menschen in einer digitalen Welt befasste. Wie leben und arbeiten wir zusammen in einer Welt, die immer schneller, immer komplexer wird und von jedem Einzelnen mehr Flexibilität und Agilität fordert? Wie bewältigen wir gemeinsam die anstehenden Veränderungsprozesse in Organisationsstruktur, Unternehmenskultur und der täglichen Arbeit? Gemeinsam mit den 15 Teilnehmern des Workshops überlegten und diskutierten wir, welchen konkreten Beitrag Mediatoren und die Mediation in diesen Change-Prozessen leisten können, damit diese Prozesse gelingen und alle Beteiligten mitgenommen werden.  

 

Wir kamen zu dem Schluss, dass die bereits begonnenen ebenso wie die noch anstehenden Change-Prozesse vor allem die frühzeitige Information aller zu geplanten Veränderungen, die offene Kommunikation mit allen Beteiligten und das frühe und aktive Handeln bei aufkommenden Konflikten erfordern. Hier können im Bereich der Mediation und des Konfliktmanagements geschulte Personen im Unternehmen sehr viel zum Erfolg beitragen. Sind die geplanten Veränderungen sehr komplex und beziehen viele Akteure ein, verfügt ein Unternehmen nicht über die nötigen „Bordmittel“ oder reichen diese nicht mehr aus, ist es ratsam, sich externer Unterstützung, zum Beispiel durch einen Mediator zu bedienen. Je früher desto besser.

 

Die Digitalisierung betrifft uns alle, beruflich wie privat. Wir Menschen müssen bei der Gestaltung unserer Zukunft das Zepter fest in der Hand behalten und immer wieder gemeinsam abwägen, ob wir alles was möglich ist auch wirklich wollen.