Emotionen im Konflikt

In Workshops zum Konfliktmanagement stehen oft die erfolgreiche Zusammenarbeit in Teams oder Projekten, der bessere Umgang mit Kunden oder Mietern im Vordergrund. Das ist gut so.

 

Ein weiterer wesentlicher Aspekt, der zunächst weniger im Vordergrund steht, ist der Umgang mit den Emotionen, die ein Konflikt hervorgerufen hat.

 

Auf die Frage nach den Folgen schwelender, ungelöster Konflikte lauten die Antworten zum Beispiel:

-          genervt, gestresst, frustriert sein

-          demotiviert, resigniert und abgestumpft sein

-          nach der Arbeit nicht abschalten, nicht schlafen können

-          Hilflosigkeit, Unzufriedenheit

-          Empörung, Ärger, Wut

-          innere Kündigung

-          sich leer und matt fühlen

-          ausgelaugt und erschöpft sein

-          Burn out, Bluthochdruck, Depressionen

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Was können wir unter dem Einfluss dieser Emotionen überhaupt noch leisten können? Wie lange ist es für Unternehmen tragbar, dass MitarbeiterInnen mit diesem Mindset zur Arbeit kommen? Und last but not least: Ist das die Lebensqualität, die wir uns selbst und anderen wünschen?

 

Wir wollen ein erfülltes glückliches Leben führen, engagiert und motiviert arbeiten, stolz und erfolgreich sein.

 

 

Einen Konflikt erfolgreich zu bearbeiten, heißt unbedingt auch, diese negativen Emotionen zu würdigen, aufzulösen und allen Beteiligten im Zuge der Konfliktlösung Raum für neue positive Emotionen zu öffnen. So gelingt gute Zusammenarbeit und so wird unser Leben lebenswert.