Themendetails

Heute vor acht Jahren

Heute vor acht Jahren bin ich meine eigene Chefin geworden. In jedem dieser acht Jahre gab es für mich besondere Momente, neue Erfahrungen und schöne Erfolge. So auch im vergangenen Jahr. Und weil es acht Jahre sind, teile ich acht davon mit euch:

1

Mein LinkedIn-Profil hat einen neuen Slogan – entstanden in der Zusammenarbeit mit Simon Schreiber. Ein großer Moment, als das, was in mir längst da war, genau die richtigen Worte fand. Ich arbeite mit Frauen, die einen Karriereschritt planen oder schon gegangen sind. Ihnen zur Seite zu stehen, ist das, was ich kann und deshalb so gerne tue.

2

„Mehr Frauen in Führung“ – die Workshopreihe traf wieder auf großes Interesse. Konkrete Unterstützung für Frauen, die einen Karriereschritt planen. Ein Angebot, das ich zusammen mit meiner Kollegin Charlotte Baumann-Lotz über den Verein Frauen in der Immobilienwirtschaft e. V. umsetzen konnte.

3

Im März stand ich zum ersten Mal vor MBA-Studierenden an der Berlin Professional School. Das Thema: Leadership and Conflict. Ganz schön aufregend, weil es mein erstes Seminar auf Englisch werden sollte. Das Feedback macht mich glücklich – ich freue mich auf die kommenden Electives.

4

Das Vortragsformat „Female Finance & Career“. Eine Initiative von Sandra Mengel – und ich bin mit dabei. Zu oft erlebe ich, dass Frauen viel geleistet, aber kaum an ihre eigene Karriere gedacht haben. An den Wegscheiden des Lebens fehlen ihnen Entscheidungsspielräume. Deshalb wollen wir Frauen frühzeitig für ihre Karriere und ihre Finanzen sensibilisieren.

5

Never stop learning: Viele Ereignisse in unserem Leben kommen mit starken Emotionen daher. Sie entscheiden nicht selten darüber, ob wir scheitern oder erfolgreich sind. Im „Mesource-Training“ bei Ute Meiborg habe ich mein Wissen vertieft und kann es nun weitergeben.

6

AI – daran komme auch ich nicht vorbei. Ich habe weder Agenten gebaut noch Prozesse automatisiert. Aber heute ist AI meine geschätzte Sparringpartnerin. Von AI immer wieder herausgefordert, entsteht eine neue Qualität in meiner Arbeit und eine neue Geschwindigkeit.

7

Als ich 2008 Dresden verließ, musste ich ein liebgewonnenes Treffen zurücklassen: die „Bücherlade“. Nun habe ich meine eigene initiiert – online, mit Freundinnen, die sich vorher nicht kannten. Inzwischen haben wir uns schon dreimal getroffen, und jedes Treffen war wunderbar.

8

Auch im letzten Jahr habe ich die Pausentaste gedrückt. In norwegischen Winterlandschaften fühlte sich eine Woche an wie drei. Zur Ruhe kommen, denken, lesen, schreiben – so entstand ein neues Gefühl von Zeit.

Last but not least: Ich bin gesund, fit und leistungsfähig. Mit Yoga, langen Spaziergängen und Wanderungen tue ich viel dafür, dass es so bleibt. Und ich klopfe dennoch auf Holz und bin jeden Tag dankbar, dass es mir gut geht.

Ich mache weiter und freue mich auf all die Menschen, mit denen ich in Zukunft arbeiten darf.